Eindrücke aus Apia

Eindrücke aus Apia

Nun sind wir schon fast zwei Wochen in Samoa. In dieser Zeit sind wir nicht nur zum Gottesdienst oder zu Kulturveranstaltungen gefahren, sondern wir haben uns auch dem Alltagsleben hier gewidmet. Mit knapp 40.000 Einwohnern ist Apia die mit Abstand größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Landes. Es geht gemütlich zu und die Nähe und Verbundenheit zu Neuseeland und Australien zeigt sich nicht nur im Linksverkehr sondern auch in den Produkten, die man hier erwerben kann. Auch die Verbundenheit zu China ist bemerkenswert und spiegelt sich im „Matagialalua Friendship Park“ wieder, der von der chinesischen Regierung hier gebaut wurde.

Die Kirchendichte ist bemerkenswert hoch. 99% der Einwohner bekennen sich zu einer der vielen christlichen Gemeinden, die alle eigene Kirchenräume haben. Allein entlang der Main Beach Road zählen wir acht christliche Kirchen. Die katholische Mulivai-Kathedrale (Kathedrale der unbefleckten Empfängnis) ist die Hauptkirche in Apia und Sitz des Erzbistums Samoa-Apia. Das nach dem Erdbeben von 2009 neu errichtete Gotteshaus im Stadtzentrum fasziniert mit seiner markanten weißen Fassade, zwei wuchtigen Türmen und einer kunstvoll bemalten Kuppel und prägt so das Stadtbild, wenn man von See kommt. Wir besuchen die Kathedrale an einem ruhigen Wochentag und sind begeistert von der einladenden, hellen Architektur und den schönen Gemälden in der Kuppel.

Nicht weit entfernt steht ein Sheraton Hotel, erbaut im Kolonialstiel und sehr schön eingepasst ins Stadtbild.

Die Menschen in Samoa sind außergewöhnlich fröhlich und zuvorkommend. Alles ist farbenfroh gestaltet, überall werden wir nett begrüßt, es wird gelacht, gesungen und fröhlich gewinkt.

Schließlich landen wir im Nourish Café direkt hinter der Kathedrale. Dort finden wir ein gemütliches Plätzchen, welches nicht zu extrem runter gekühlt ist, ein wenig Kunst und leckere kleine Snacks. Toll!

Wir fühlen uns rundum wohl in Samoa.

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