Raiatea Inseltour
Sonntag, 22.03.2026: Inseltour
Die Tage sind ziemlich anstrengend und wir haben uns auch noch eine Klima-Anlagen-Erkältung eingehandelt. Nicht das wir unsere Klimaanalage besonders kalt gestellt hätten. Wir liegen bei 26 ° C, das ist hier eine eigentlich gut erträgliche Abkühlung. Aber draußen sind tagsüber über 32 °C und so ist der Temperatur Unterschied doch erheblich. Am Sonntag genehmigen wir uns einen Tag arbeits-frei und ausschlafen. Mit unserem kleinen Leihwagen machen wir uns auf zu einer Rundtour um die Insel. Das sind rund 90 km, ganz entspannt für eine Tagestour. Als erstes wäre der Markt in Utoroa sehenswert, ist aber leider Sonntags geschlossen. Unser erstes Ziel ist dann der botanische Garten, etwa auf der Mitte der Ostseite gelegen.
Auf der Strecke dahin legen wir schon diverse Fotostopps ein, weil es überall so toll blüht. Die Vegetation ist jetzt am Ende der Regenzeit wohl noch um einiges üppiger, als wir es von unseren Aufenthalt im November in Erinnerung haben.
Nun wollen wir dem kleinen botanischen Garten nicht auf den Schlipps treten, er ist sehr nett angelegt, hat schöne Pavillons, Bänke und Picknickplätze.
Aber die Blumenpracht rechts und links der Straße auf dem Weg hierher war eindeutig üppiger.
Der zweite Stopp kurz darauf ist am Marae Taputapuatea:
Dies ist die größte und historisch bedeutendste polynesische Kultstätte überhaupt. Das Marae ist noch heute ein Ort kultureller Zeremonien und Traditionen und ein wichtiges Symbol polynesischer Identität. Eine gewisse Mystik ist zu spüren, auch wenn sich uns die Bedeutungen der verschiedenen Anlagen nicht ganz erschließen. Auf jeden Fall ein ganz besonderer Ort!
Nach all den Eindrücken steht uns anschließend der Sinn nach einer kleinen Pause und einem Mittagssnack. Auf gut Glück nehmen wir Kurs auf ein Hotel / Restaurant, dass etwas abseits der Straße direkt am Strand liegt. Was für ein Glücksfall. Eine sehr stilvolle, ruhige Anlage mit einigen tollen Sitzplätzen unter Palmen direkt am Wasser und mit fantastischem Blick über das Riff zur Nachbarinsel Huahine. Bei der Hitze wollen wir gar nicht viel essen, die bestellten Snacks sind dafür ausgesprochen lecker.

Nach der wohlverdienten Pause geht es an der Südküste weiter und wir nutzen eine der wenigen Straßen in´s Landesinnere zu einem kleinen Abstecher in die Berge. Für eine Wanderung ist es uns eindeutig viel zu heiß, aber wir genießen den Blick auf die wilde Natur und üppige Vegetation. Auf dem Rückweg legen wir noch einige weitere Fotostopps ein und kommen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit wieder bei unserer Ferienwohnung an. Schön war´s.

























